Fossile Rohstoffreservoire der Zukunft erschließen.
Für die wirtschaftliche Entwicklung weltweit ist die Erkundung neuer Rohstoffquellen besonders bei Erdöl und Erdgas eine wichtige Zukunftsinvestition – trotz des erheblich gestiegenen Erschließungsaufwands. Denn auch bei einer optimalen Nutzung der Reserven wird das globale Fördermaximum in etwa zehn Jahren erreicht sein.
In der Vergangenheit konzentrierten sich die Aktivitäten der Energiekonzerne auf die leicht erreichbaren und besonders ergiebigen Rohstoffreservoire. Der Aufwand für ihre Erschließung war vergleichsweise gering. In der Regel reichte es, mit einem Bohrloch bis in die Lagerstätte vorzudringen, dann „sprudelte“ das „schwarze Gold“ wie von selbst an die Oberfläche. Die fossilen Förderquellen der Zukunft liegen jedoch meist in schwer zugänglichen Regionen oder in der Tiefsee. Dadurch steigen die Anforderungen an den Technikeinsatz und die Arbeitsabläufe deutlich. Bohreinsätze in sensiblen Umgebungen sind nur unter Einhaltung strenger Umweltschutz- und Sicherheitsstandards durchführbar. Dazu kommt, dass die Förderbedingungen bei den bisher ungenutzten Ressourcen immer vielschichtiger werden. Innovative Bohrtechnik ist daher für eine wirtschaftliche Exploration entscheidend.
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