Herrenknecht Vertical Bohranlagen Arbeitsweise

Hohe Sicherheit und hohe Effizienz:
die Arbeitsweise der Terra Invader-Anlagen.

Bei der Exploration von tief gelegenen Ressourcen müssen alle Arbeitsabläufe eng aufeinander abgestimmt ablaufen, um einen optimalen Bohrprozess zu gewährleisten. Die Terra Invader-Anlagen von HERRENKNECHT VERTICAL wurden so konzipiert, dass sämtliche Vorgänge präzise vom Steuerstand aus gesteuert werden können und eine hohe Arbeitssicherheit gegeben ist.

Zuführung und Entnahme von Bohrgestänge und Verrohrung am Bohrloch erfolgt bei den Terra Invader-Anlagen über einen hydraulischen Greifarm, den so genannten Pipe Handler. Dies verringert physisch schwere Arbeiten auf ein Mindestmaß und bietet zudem ein Höchstmaß an Arbeitssicherheit. Der Pipe Handler arbeitet durch die hydraulische Steuerung sehr präzise und ermöglicht im Zusammenspiel mit dem hydraulischen Zylinderhebewerk hohe Trippgeschwindigkeiten.

Nachdem der Pipe Handler Gestänge oder Verrohrung aus der horizontalen Lage am Bohrplatz auf die Arbeitsplattform gehoben hat, übergibt er diese an den Elevator am Top Drive, der über ein ebenfalls hydraulisch gesteuertes Zylinderhebewerk bewegt wird. Das Hebewerk arbeitet bei einer Hubhöhe von 22 Metern vom ersten Millimeter an gleichmäßig und genau. Verzögerte oder ungleichmäßige Reaktionen werden vermieden und damit ein präzises Arbeiten im Bohrloch möglich. Zudem können durch das Zylinderhebewerk sowohl Zug- als auch Druckbewegungen ausgeführt werden, was eine feinfühlige Bohrlochsteuerung und damit eine besonders hohe Bohrlochsicherheit gewährleistet.

Die Steuerung der Tiefbohranlage erfolgt vom Steuerstand aus. Mit geringem Personalaufwand lassen sich von dort das gesamte Pipehandling wie auch die anderen Arbeitsabläufe wie Verschraubung von Gestänge und Verrohrung oder die Steuerung des Top Drives präzise steuern und zuverlässig überwachen. Dadurch kann der Aufenthalt von Fachpersonal in Gefahrenbereichen vermieden werden.